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Ehrenamtliches Engagement in Europa

Recklinghausen. Das Ehrenamt stand im Mittelpunkt einer Konferenz zu der Recklinghäuser Delegierte nach Dordrecht gereist sind. „Freiwilliges Engagement und Brücken schlagen zwischen den Generationen in Europa“, das stand auf dem Programm. Vertreter von Politik, des Seniorenreferats, der Verwaltung, des Netzwerks Bürgerengagement und des Bildungszentrum des Handels waren mit von der Partie.

Im Dordrechter Rathaus begrüßte Bürgermeister Arno Brok neben den Recklinghäusern auch Gäste aus Douai (Frankreich), Preston (England), Bytom (Polen) sowie Baia Mare (Rumänien). Grund des Treffens war ein vom Institut „Die Brücke“ geplantes gemeinsames EU-Projekt, das die sechs Städte bereits zweimal zusammengeführt hatte. Drei weitere Konferenzen stehen bis 2014 an.

Bei dem Treffen in Dordrecht ging es am ersten Tag um den Umgang mit ehrenamtlichem Einsatz in den jeweiligen Städten. Die Vertreter des Netzwerks Bürgerengagement berichteten unter anderem, wie freiwilliges Engagement die sozialen Kompetenzen von Jugendlichen stärken kann.

Am zweiten Tag besuchten die Konferenzteilnehmer unter anderem das Stadtteilzentrum „Helfende Hände“. Dort ist es zum Beispiel üblich, dass Senioren beim Einkaufen begleitet werden. „So haben die Menschen vor Ort die Möglichkeit, direkt in ihrem Stadtteil aktiv zu werden und sich für ihren Stadtteil einzusetzen“, erklärte Femke Spruit, die Leiterin der Einrichtung.

Das nächste Treffen der sechs Städte ist im März 2013 geplant. Dann sind Preston, Douai und Co. zu Gast in Recklinghausen.

Das gemeinsame Ziel des EU-Projekts ist unter anderem der Aufbau von Netzwerken, gegenseitiger Einblick in die jeweiligen nationalen Lebensbedingungen und die Stärkung eines europäischen Wir-Gefühls. Die Projektergebnisse werden in insgesamt 34 Partnerstädte der beteiligten Projektstädte transferiert.

Das Projekt wird vom EU-Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ unterstützt.

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