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Geld für die Bergbau-Region

Vest. Das Vest hat gute Chancen ab 2014 mit EU-Geldern gefördert zu werden. NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) war auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Groß nach Marl gekommen und besuchte zusammen mit Marls Bürgermeister Werner Arndt (SPD) die Zeche Auguste Victoria. Bei ihrer Stilllegung Ende 2015 gehen allein in Marl weitere 3.500 Arbeitsplätze verloren. Insgesamt verliert die Emscher-Lippe-Region mit den Schließungen der Zechen in Bottrop und Marl 18.000 Stellen.

An der AV-Schachtanlage 3/7 in der Carl-Duisberg-Straße beschreibt Arndt ein für die Umstrukturierung typisches Dilemma: Dies sei „beste Industriefläche mit Gleisanschluss und eigenem Hafen“, ideal für eine Neuansiedlung nach 2015. Nehmen aber alle Verfahren ihren gewohnt zähen Gang, werde es vor 2020/2021 keine Möglichkeit zur Neuvermarktung dieses Geländes geben. Bis dahin sei die Infrastruktur jedoch längst verrottet. Duin verspricht, in dieser Frage „gesunden Menschenverstand“ walten zu lassen, sodass eine sofortige Nutzung der Flächen nach Stilllegung erfolgen kann.

Auch sollen bereits 2013 neue Mittel aus dem Landeshaushalt bereitgestellt werden, um dem Wegbrechen der Arbeitsplätze entgegenzuwirken.

Darüber hinaus will das Land nun doch bei der EU-Kommission durchsetzen, dass in der kommenden Förderperiode europäische Gelder auch für die Entwicklung von Flächen bereitgestellt werden. Ab 2014 soll die Hälfte der NRW dafür zur Verfügung stehenden Mittel in die Regionen mit den meisten Arbeitslosen fließen, und damit ein erheblicher Teil in das nördliche Ruhrgebiet.

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