Vest. Jetzt können schon die letzten Tage bis zum Schulstart der I-Dötze gezählt werden. Was gehört aber in den neuen Tornister?
Besser nicht auf gut Glück einkaufen, die Schulen haben meist exakte Empfehlungen über Beschaffenheit von Heften, Stiften, Malkästen usw.
Nützlich sind eine gut schließbare Trinkflasche, eine Brotdose, Adressaufkleber oder –aufnäher, Doppelanspitzer (für dicke und dünne Stifte) mit Auffangbehälter, Schlüsselanhänger, Lineal, Radiergummi.
Bücher, Hefte und Arbeitsmappen, Pausenbrot, Trinkflasche – die rund 000.000 ABC-Schützen im Kreis haben von Beginn an ordentlich zu schleppen – oft zu viel: Sieben von zehn Schulkindern haben sich nach Aussage ihrer Eltern schon über das Gewicht ihres Schulranzens beschwert. Das zeigt eine Elternumfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK). Schon beim Kauf sollten die Eltern darauf achten, dass der Ranzen leicht und rückenschonend geformt ist. Außerdem sollte das Kind nur die Sachen mitnehmen, die am jeweiligen Schultag auch tatsächlich gebraucht werden.
Auch von den Eltern sind davon überzeugt, dass ihre Kinder täglich zu viel hin-und herschleppen müssen. Aber nur jede zehnte Mutter und jeder dreizehnte Vater überprüfen regelmäßig das Gewicht des Schulranzens. Die Eltern jedes zehnten Grundschülers sagten darüber hinaus, dass ihr Kind oft Spielzeug mit in die Schule nimmt. Kinder denken nicht über das Gewicht ihres Ranzens nach, wenn sie Sammelalben, Spielkonsolen oder Kuscheltiere einpacken – hier sind die Eltern noch stärker gefragt. Jeder sechste Grundschüler packt seinen Ranzen immer selbst, so dass die Eltern gar nicht wissen, was das Kind mit in die Schule nimmt. Eltern sollten also die Schultasche ihrer Sprösslinge regelmäßig durchzusehen und klare Regeln abzusprechen, was hineingehört und was nicht.

