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Ein Ort des Fortschritts

Marl. Als dritte Einrichtung im Land hat das Evonik-Forschungszentrum „Science-to-Business-Center“ am Rande des Chemieparks die NRW-Plakette als „Ort des Fortschritts“ erhalten. NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze gratulierte dazu dem Evonik-Vorstandsvorsitzenden Klaus Engel.

„Die Integration aller Forschungs-und Entwicklungsaktivitäten entlang der Wertschöpfungskette, von der Grundlagenforschung über die Produktentwicklung bis hin zur Pilotproduktion unter einem Dach ist beeindruckend“, erklärte die Ministerin nach einem Gespräch mit Engel und einer Führung durch die drei Center, die am Chemiepark zusammengefasst sind (Nanotronics, Bio und Eco).

Der Evonik-Vorstandsvorsitzende kündigte für den Chemiepark an, es gebe „noch viele neue Ideen, die sich auch verdichten“. Die Frage, ob es um ein neues Forschungszentrum gehe, bejahte er nicht.

Die Ministerin sieht keine Notwendigkeit, den Wirtschaftsstandort Marl mit einem wissenschaftlichen Schwerpunkt zu stärken. Marl sei mit der Region gut vernetzt, erklärte sie, eine Außenstelle einer Uni oder Hochschule mit Bezug zum Chemiepark sei als „Ersatz“ für den künftig wegfallenden Bergbau nicht notwendig. Die Chemie schaffe von sich aus viele neue Arbeitsplätze in der Region.

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Enthüllt: NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Evonik-Vorstandsvorsitzender Klaus Engel an der neuen Plakette. Foto: Evonik

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