
Vest. Technik, die man noch erleben kann. Wo man sieht, wie es funktioniert, wie mächtige Wasserkräfte genutzt werden. Das kann man am Pfingstmontag wieder von Nahem sehen, wenn zum Deutschen Mühlentag vier der „Kraftmaschinen“ im Vest ihre Türen öffnen: Tüshaus Mühle und die Rhader Wassermühle (in Dorsten), die Wassermühle des Heimatvereins (in Marl) und die Wassermühle Sythen (in Haltern). Alle vier mit Besichtigungen, Führungen und Bewirtung.
Tüshaus Mühle (Weseler Straße, Dorsten) gibt es schon seit 1615. Sie ist vollständig als Getreide-und Ölmühle ausgestattet. Besonderheit ist eine Wasserturbine zur Stromerzeugung. Gegenüber steht ein altes Backhaus. Am Montag gibt es hier auch Mühlenprodukte zu kaufen.
Rhader Wassermühle (Lembecker Straße 142, Dorsten) arbeitet seit 1595 zunächst mit unterschlächtigen Wasserrädern angetrieben, später entstand ein oberschlächtiges Mahlwerk. Nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten ist die Mühle wieder voll funktionsfähig – was am Montag auch vorgeführt wird.
Wassermühle Sythen (Am Wehr, Haltern) wurde 1980 restauriert und zum Vereinshaus umgebaut. Montag gibt es auch eine musikalische „Bewirtung“.
Wassermühle und Heimatmuseum (Am Volkspark 14, Marl) arbeitete schon 1415 mit oberschlächtigem Wasserrad. Nach dessen Erneuerung (1991) und Restaurierung des Mahlwerks (1993) zum Schroten ist die Mühle wieder funktionstüchtig. Montag gibt es handwerkliche und musikalische Darbietungen und den Verkauf von Mahlprodukten.
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Die Mühle mit dem besonderen Dreh: In Dorsten-Deuten wird auch noch Strom erzeugt. Foto: Daniel Ullrich

