Werbe hier
Veröffentlicht in

Mit Liszt und Leidenschaft

Marl. Ins 13. Jahr geht das Europäische Klassikfestival Ruhr, diesmal mit mehr als 100 Konzerten in 25 Städten des Ruhrgebietes und längs der Lippe. Thema ist Franz Liszt (Festival-Motto: Mit Liszt und Leidenschaft), das Sinfonieorchester Pé cs (Ungarn) wird wie im vergangenen Jahr sehr viele Konzerte bestreiten.

In dieser Woche stellte Festival-Gründer Hubert Schulte-Kemper das Programm vor, das nunmehr auf sieben Reihen angewachsen ist. Start ist am 19. und 20. Juni im Marler Yehudi-Menhin-Forum mit den „Sommernachtsträumen“, Ende im Oktober mit den „Nights of Glory unter anderem in Marl und Recklinghausen.

Dazwischen liegen unter anderem zwölf Konzerte der Reihe „Ars musica ad Lupiam“ in Burgen, Schlössern, Kirchen und Kapellen zwischen Hamm und Wesel. Am Tag des offenen Denkmals (10. und 11. September) werden Heimatvereine und Partnerschaftsvereine gemeinsam die Kulturdenkmäler in zehn Städten des Vestes musikalisch in Szene setzen. Titel: „Vestival“. Eine Woche später (17. und 18. September) gibt es das „Orgelvestival“ mit zwölf Konzerten in zwölf Städten.

Das Thema „Klassik für Kids“ wird für Jüngere und für Ältere ausgeweitet mit den Serien „Klassik für Kindergarten“ (für Zwei-bis Sechsjährige) und „Klassik für Teens“ (an weiterführenden Schulen mit acht Konzerten).

Neu sind die Konzerte für die ältere Generation in Seniorenheimen („MusiA“) mit zehn Konzerten in acht Städten.

Fortgesetzt wird die Reihe „Dienstags im Zelt“ – nun aber ohne Zelt, bedauerte bei der Präsentation Susanne Bee (die gemeinsam mit Volker Zwetschke die Konzertreihen vorstellte): Das Zelt hatte dem Schnee des Winters nicht standhalten können. In diesem Jahr finden deshalb die Nachwuchs-Veranstaltungen im Erzschacht, auf AV 1/2 und in der Koch-und-Kunst-Oase in Hüls statt: Zum Abschluss gibt es eine Revue.

Trotz der jahrelangen großen Erfolge werde man da Festival-Programm immer weiter entwickeln, kündigte Hubert Schulte-Kemper an: „Wir werden uns nicht auf dem Bestand ausruhen, sondern auf dem Bestand aufbauen.“

Karten und Infos: www.klassikfestival-ruhr.de

Werbe hier