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Baulandpreise steigen kaum

Dorsten/Marl. Genau 1999 Grundstückskäufe wurden im letzten Jahr in Dorsten, Marl und Gladbeck getätigt, deutlich mehr als im Jahr davor (Dorsten +22,1%, Gladbeck +30,6%, Marl +6,7%). Für die insgesamt 232 Hektar legten die Käufer 274 Millionen Euro auf den Tisch (+12%). Das hat der Gutachterausschuss ermittelt, der für alle drei Städte gemeinsam zuständig ist.

Beim Bauland setzt sich die allgemeine Stagnation der letzten Jahre weitgehend fort. Das mittlere Bodenpreisniveau in Dorsten liegt bei 210 ¤/qm, in den südlichen, zentrumsnahen Stadtteilen liegen die Preise um ca. 20 ¤ höher als im nördlichen, ländlich geprägten Stadtbereich.

Das mittlere Bodenpreisniveau in Marl liegt derzeit bei 200 ¤/qm.

Eigentumswohnungen: Durchschnittspreise für Dorsten bei Neubauten von 2040 ¤/qm Wohnfläche; in Marl 2260 ¤/qm (incl. barrierefreie, serviceorientierte Wohnungen).

Das Marktgeschehen findet in den Städten wie auch in den Vorjahren hauptsächlich auf dem privaten Sektor statt. 94 Prozent der Käufer sind Privatpersonen. Die Käufe bzw. Zuzüge fanden in der Regel von Süden nach Norden statt.

Ein-und Zweifamilienhäuser: Der mittlere Kaufpreis für eine neu gebaute Doppelhaushälfte oder Reihenendhaus liegt in Dorsten bei 247.000 ¤, in Marl bei 227.000 ¤.

Aufgrund kurzfristiger gesetzlicher Änderungen musste unter erheblichem Zeitdruck das Bodenrichtwertsystem völlig neu entwickelt werden. Das alte System mit lagetypischen Bodenrichtwerten wurde durch das „Zonale Bodenrichtwertsystem“ abgelöst. Die Stadtgebiete aller drei Städte musste in rund 750 Bodenrichtwertzonen eingeteilt werden.

Das offizielle Immobilienportal der Gutachterausschüsse in NRW ist mit vielen weiteren Informationen und Datenmaterialien zu erreichen unter der Adresse: www.boris.nrw.de Der größte Teil der Informationen ist kostenlos, jedoch werden spezielle Daten kostenpflichtig angeboten. Der Grundstücksmarktbericht wird zum Preis von 52 Euro durch die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses, Halterner Straße 28, 46284 Dorsten, Zimmer 202, Tel. 02362/66-5080 verkauft.

Auf den Druck der Bodenrichtwertkarte wurde in diesem Jahr erstmalig verzichtet, weil durch die neuen Bodenrichtwertzonen eine Darstellung von sich überlappenden Zonen kartografisch schwierig ist und die Erläuterungen zum einzelnen Bodenrichtwert wichtiger Bestandteil der Information sind.

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