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Maßvolle Angebote für Bauwillige

Dorsten. Die CDU strebt eine moderate Ausweisung von Neubauflächen in Altendorf-Ulfkotte, Deuten und Östrich an. Das sei kein Widerspruch zur Aufwertung von bestehenden Siedlungen, wie z.B. Tönsholt, erklärt der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Tobias Stockhoff.

Maßvolle Angebote für Bauwillige würden den dörflichen Charakter dieser Stadtteile nicht gefährden, aber einen Beitrag dazu leisten, Grundschule und Kindergarten zu sichern. „Ein Hektar mehr oder weniger Neubaufläche ist für die großen Stadtteile Wulfen oder Holsterhausen nicht von Bedeutung. Für Altendorf oder Deuten ist er aber überlebenswichtig“, so Ludger Föcker (CDU Altendorf). In Ostdeutschland sehe man, was passiere, wenn die Grundschule aus einem Dorf verschwinde. „Die jungen Menschen ziehen weg und die Orte vergreisen.“ Die Folge seien erhebliche Mehrkosten für die Kommunen und die sozialen Sicherungssysteme, weil die Kinder nicht mehr in der Nähe der Eltern wohnen würden.

Man solle jungen Menschen die Möglichkeit geben, Häuser nach ihren Vorstellungen zu bauen oder zu sanieren. Deshalb müssten die Planungsfachleute der Stadt endlich mit der näheren Bebauungsplanung in diesen Stadtteilen beginnen.

Dass Verwaltung und CDU die Aufwertung von bestehenden Stadt-und Ortsteilen nicht aus dem Auge verlieren, zeigten aktuell der Stadtumbau Barkenberg und das Projekt „Soziale Stadt Hervest“. „Hier werden Millionen investiert“, so Stockhoff. Auch der Ortsteil Tönsholt werde von den Christdemokraten nicht abgeschrieben. Hier stehe man hinter dem Vorschlag der Verwaltung, den Schülerspezialverkehr zu erhalten und die Busanbindung zu verbessern.

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