Dorsten. Mehr als 100 Gäste hat Bürgermeister Lambert Lütkenhorst zum 12. Mai, 17 Uhr, in das Jüdische Museum eingeladen. Hier wird Ursulinen-Schwester Johanna Eichmann die Ehrenbürgerwürde der Stadt Dorsten übergeben. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt und klingt mit einem Empfang aus.
Die Urkunde der Ehrenbürgerschaft wird von Hand kunstvoll kalligraphiert. Außerdem wird sich die neue Ehrenbürgerin in das Goldene Buch der Stadt eintragen.
Schwester Johanna Eichmann ist die zweite aus dem Orden der Ursulinen, die Ehrenbürgerin wird. Vor rund 40 Jahren trug sich Tisa von der Schulenburg in das geschichtsträchtige Buch der Stadt ein.
Der Rat der Stadt zeichnet mit seinem Beschluss vom 13. April 2011 Schwester Johanna Eichmann besonders für ihr Engagement um das Jüdische Museum Westfalen aus und betont darüber hinaus ihr Wirken um Verständnis und Versöhnung bei der Aufarbeitung der christlich-jüdischen Vergangenheit. Auch die pädagogische Arbeit der Lehrerin und später Leiterin der St.-Ursula-Schulen wird gewürdigt.

