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Stadthaus A gut im Plan

Recklinghausen (gal). Zum ersten Mal hatten Vertreter der mit der Sanierung beauftragten Firma agn Niederberghaus & Partner GmbH und Vertreter der Stadtverwaltung Gelegenheit, sich gemeinsam bei einer Ortsbegehung über den aktuellen Stand der Bauarbeiten am Stadthaus A zu informieren. Dabei lobte Bürgermeister Wolfgang Pantförder die gute Zusammenarbeit der beiden Parteien und betonte, dass die Arbeiten „gut im Plan“ seien.

In dem 1959 fertig gestellten Gebäude werden alle haustechnischen Anlagen wie Heizung, Wasser, Elektrik, Sanitär, Fernmelde-und Informationstechnik sowie Aufzüge erneuert. Um Energie zu sparen, werden die Fassaden gedämmt und die Fenster-und Türanlagen ausgetauscht. Neben den zahlreichen Büros entstehen vier Besprechungsräume mit je 50 Quadratmetern, davon ein multifunktionaler Raum für Krisenfälle, 16 arbeitsplatznahe Archivräume (280 Quadratmeter), Zentralarchivräume (270 Quadratmeter), 14 Technikräume und 12 Teeküchen.

Doch bei dem Projekt geht es nicht nur um die Sanierung des Gebäudes. Auch an der Konzeption wird sich etwas ändern. So wird das Dachgeschoss ausgebaut und erstmals als Bürofläche genutzt. Dabei entsteht auch ein Großraumbüro, das rund die Hälfte der Fläche einnimmt. Im Erdgeschoss dagegen wird ein Bürgerbüro eingerichtet, in dem mehr als 20 verschiedene Dienstleistungen angeboten werden. Und zwar genau die, bei denen es die meisten Bürger besonders eilig haben, beispielsweise die Verlängerung eines Reisepasses.

Da also insgesamt mehr Platz vorhanden sein wird als vorher, kann das Personal um rund 40 Mitarbeiter auf etwa 300 Personen aufgestockt werden.

Mit der Sanierung wurde im August des letzten Jahres angefangen. Wenn alles klappt, wird das Stadthaus A im Juli/August diesen Jahres in neuem Glanz erstrahlen und mit einer Feier wiedereröffnet werden. Die Kosten betragen rund 9,5 Millionen Euro.

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