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Ein neues Heim für die Kunst

Recklinghausen. Es weht ein frischer Wind in Recklinghausens Künstlerszene. Die Künstler Edgar A. Eubel, Helmut Heinze und James Larsen haben seit Mitte des vergangenen Jahres an der Herner Straße eine Fabrikhalle so gestaltet, dass sie ihren Bedürfnissen entspricht. So gibt es einen großen hellen Raum mit einer kleinen Sitzecke für Helmut Heinze, einen großen Raum für James Larsen mit Durchgang zu Eubels Atelier. Wenn der Durchgang geschlossen ist, muss der Besucher einen langen Flur durchqueren, wird aber belohnt mit einem Sahnestückchen.

Die drei fühlen sich in ihrem neuen Arbeitsraum sichtlich wohl. Eubel und Larsen haben die Feuchte und die Kälte der Lohnhalle König-Ludwig hinter sich gelassen und Heinze hat außerhalb seines Ateliers in seiner Wohnung noch einen Arbeitsplatz. Dabei verstehen sich die Künstler nicht als eine Kunstgemeinschaft, sondern „als Zusammenschluss“ (Eubel).

Das alles wollen sie nun Freunden, Bekannten und Kunstinteressierten vorstellen, und zwar am Freitag, 8. April um 19 Uhr und am Samstag, 9. April von 11 bis 20 Uhr. „Nach der vielen Arbeit soll nun einfach mal gefeiert werden“, ruft Heinze das Motto auf.

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