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Hüls-Süd bekommt ein neues Zentrum

Marl. Das Ladenzentrum war gestern, das Nachbarschaftszentrum ist morgen. Dazwischen liegt der Umbau des 3500 qm großen Flachbaus in Hüls-Süd, unmittelbar neben der in Bau befindlichen Neuma-Wohnanlage am Ovelheider Weg. Der Umbau wird mehr als eine Million Euro kosten. Anschließend wird auch noch das Umfeld großräumig neu gestaltet.

Das 43 Jahre alte Gebäude hatte Mieter (Supermarkt) und Glanz verloren. Schmale dunkle Durchgänge machten es unsicher. Jetzt wird das ehemalige Lebensmittelgeschäft umgebaut zu einem 600 qm großen Nachbarschaftszentrum, in dem neben dem Jugendamt und dem Diakonischen Werk weitere Einrichtungen aus dem Stadtteil ein neues Zuhause finden. Die Stadt investiert 530.000 Euro in den Umbau.

Als „Vorläufer“ war bereits im Januar in renovierte Räume eine Praxisgemeinschaft für Ergotherapie und Logopädie eingezogen. Gaststätte, Bäcker, Lotto-Annahme bekommen eine neue Fassade. Auch Lebensmittel wird es wieder geben, eine türkische Familie wird auf 400 qm ein Geschäft betreiben. Einer der beiden Durchgänge wird geschlossen, der andere mit Licht und Farbe aufgehellt.

Im Hebst soll der Umbau fertig sein, anschließend geht es an das Umfeld. Canisius-Schule und die beiden Kindergärten orientieren sie bislang abgewandt in Richtung Max-Reger-Straße. Künftig sollen die Wege ausgerichtet sein auf einen Platz vor dem Zentrum. Der wird als multifunktionale Fläche gestaltet, auf der ohne Markierungen gefahren, geparkt und gelaufen werden kann. Alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt.

Rundum werden die Grünanlagen in Form gebracht, die Pläne sind längst fertig.

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