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100 Jahre Frauenrechte

Recklinghausen. Der Internationale Frauentag wird in diesem Jahr zum 100. Mal gefeiert. Einst entstanden als Zeichen im Kampf um Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen ist er in Recklinghausen auch heute noch ein wichtiger Termin im Stadtkalender. Wegen des Jubiläums soll der Internationale Frauentag 2011 besonders gewürdigt werden.

Am 8. März lädt die Stadt daher um 17 Uhr zum Frauenempfang ins Rathaus ein. „Willkommen sind alle Frauen und Männer, denen die Rechte von Frauen wichtig sind“, sagt die städtische Gleichstellungsbeauftragte Ulla Simon. „In einigen Berufen bekommen Frauen und Männer nicht den gleichen Lohn für gleiche Arbeit“, sagt Simon. „Außerdem erreichen Frauen auch nicht alle beruflichen Positionen, die sie sich vielleicht wünschen.“ Hinzu komme, dass viele Frauen immer noch in 400-Euro-Jobs oder schlecht bezahlten Berufen arbeiteten und in der Altersarmut landeten.

Neben diesen aktuellen Themen sollen beim Frauenempfang aber auch Frauen vorgestellt werden, die in den vergangenen 100 Jahren im Ruhrgebiet und besonders in Recklinghausen aktiv waren. Mehrere Monate lang hat ein Frauengeschichtskreis in den Archiven gestöbert, um wichtige Frauen in der Stadtgeschichte ausfindig zu machen – und zum Beispiel auch herauszufinden, welche Frau die erste Ratsfrau war.

Die Ergebnisse dieser Recherche werden in der Ausstellung zur „Recklinghäuser Frauengeschichte“ präsentiert, die während des Frauenempfangs im Rathausfoyer eröffnet wird.

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