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Große Erleichterung für Nierenpatienten

Datteln. Patienten, bei denen eine Operation ohne einen großen Schnitt durchgeführt werden kann erholen sich schneller. Aus diesem Grunde werden immer mehr Operationen mit einer sogenannten minimal-invasiven Technik durchgeführt.

Jetzt wurde die erste minimal-invasive (laparoskopische) Teilentfernung einer Niere in der Urologischen Klinik des St. Vincenz-Krankenhauses in Datteln vorgenommen. Zusammen mit ihrem Gast Prof. Dr. Wülfing, Chefarzt der Urologischen Klinik der Asklepios Klinik in Hamburg Altona, einem Experten der laparoskopischen Nierenoperation, führten Prof. Dr. Heimbach und Oberarzt Lyczkowski den Eingriff bei einem 71-jährigen Mann mit einem kleinen oberflächlich gelegenen Nierentumor erfolgreich durch. So kann das Spektrum der minimal-invasiven laparoskopischen Operationen in der Urologischen Klinik in Datteln erneut erweitert werden.

Das Ausschneiden von kleinen Tumoren unter Belassung der Niere (organerhaltend) wurde bis vor kurzem nur im Rahmen einer offenen Schnittoperation vorgenommen. Mittlerweile konnte aber gezeigt werden, dass dieser Eingriff bei manchen Patienten auch minimal-invasiv durchgeführt werden kann. Die Patienten profitieren durch einen geringeren Blutverlust, einen geringeren Schmerzmittelbedarf und eine schnellere Erholung nach der Operation.

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