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Ekel Alfred ist ein Marler

Bekannte Szene mit anderen Gesichtern: Jürgen Mikol mit seinen Schauspielkollegen in „Ein Herz und eine Seele“

Marl(art). Jürgen Mikol steht am 21. Februar als Ekel Alfred auf der Bühne des Theaters Marl. Bekannt wurde der Schauspieler durch seine Rolle als „Opa Pläte“ in der TV-Serie „Alles Atze“. Marl Aktuell hat mit dem gebürtigen Marler gesprochen.

Marl Aktuell: Herr Mikol, haben Sie sich gefreut, als man Ihnen die Rolle des „Ekel Alfred“ angeboten hat?

Jürgen Mikol: Ich habe mir eine Woche Bedenkzeit erbeten. Dann habe ich überlegt, ob die Serie noch bei den Leuten im Kopf ist und wie man das machen kann …

Marl Aktuell: … Sie haben zugesagt.

Jürgen Mikol: Richtig. Dabei habe ich mir die Stücke vorher nie wirklich angesehen. Und am Ende habe ich festgestellt: Was wir daraus gemacht haben, ist genau das Gleiche.

Marl Aktuell: Empfinden Sie Ehrfurcht vor dieser Rolle?

Jürgen Mikol: Nein, gar nicht. Klar, die Latte lag sehr hoch und ich hatte Schweißausbrüche, wegen der Menge an Text.

Marl Aktuell: Wie viel Alfred steckt denn in Jürgen Mikol?

Jürgen Mikol: Kein Stück. Meine Frau sagt, ich hätte dann meine 40 Ehejahre auch nicht überlebt (lacht). Aber die Rolle macht unheimlichen Spaß. Da flucht man voller Genuss, sagt etwa “du Sau” -ich meine: wann sagt man schon Sau?

Marl Aktuell: Sie wurden in Marl geboren. Freuen Sie sich auf den Auftritt im Marler Theater?

Jürgen Mikol: Klar, ich habe dieser Stadt ziemlich viel zu verdanken. Durch eine Laienspielgruppe in Marl bin ich erst zur Schauspielerei gekommen. Übrigens würde ich mich freuen, auf Menschen von früher zu treffen.

Am Montag, 21. Februar, 8 Uhr wird das Stück „Ein Herz und eine Seele“ im Marler Theater aufgeführt. Karten gibt«s im i-Punkt Marler Stern, Telefon: 0 23 65 / 99 43 10, www.imVorverkauf.de.

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