Vest. Wenn in diesen Tagen die Jahresabrechnungen für den Bezug von Gas und Fernwärme in die Haushalte flattern, wird es häufig lange Gesichter geben. Denn diese werden deutlich höher ausfallen als im Vorjahr. Das liegt vor allem an den kalten Wintermonaten zu Beginn und am Ende des Jahres 2010.In Privathaushalten entfällt der größte Anteil des gesamten Energieverbrauchs auf die Heizung. Deshalb machen sich Kälteeinbrüche sofort bemerkbar: „Gemessen am Vergleich der Gradtagszahlen war 2010 das kälteste Jahr seit vierzehn Jahren“, so Thorsten Rattmann, Bereichsleiter Markt bei den Hertener Stadtwerken.Vor allem November und Dezember 2010 zeigten sich als besonders kalte Monate. Aber auch im vorherigen Winter ermittelte die Messstation im Januar die kältesten Temperaturen seit 1997. Der Februar war zudem im vergangenen Jahr sogar noch kälter als im insgesamt sehr kalten Jahr 1996. „Aufgrund dieser Werte müssen sich unsere Kunden auf höhere Verbräuche und damit auch höhere Rechnungsbeträge einstellen“, bedauert Thorsten Rattmann und bittet gleichzeitig darum, dies bei Erhalt der Rechnungen zu berücksichtigen.

