Marl. Der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen bedauert, dass sich die viel versprechende Ansiedlung eines chinesischen Handelszentrums nicht verwirklichen lässt.Über die Gründe für das Scheitern könne man nur spekulieren, „wir gehen aber davon aus, dass das Interesse der Chinesen durchaus ernsthaft war. Dies kann man allein schon dadurch erkennen, dass sie im Vorfeld Investitionen getätigt haben, die in den Millionenbereich gehen“.Das mache niemand, der kein Interesse an der Verwirklichung des Handelszentrums habe.Das Projekt habe man „böswillig dazu genutzt negativen Wahlkampf zu machen“. Dadurch sei dem Projekt nicht wieder gutzumachender Schaden zugefügt worden. Den chinesischen Verhandlungspartnern sei plump „vor den Kopf gestoßen“ worden, auf eine Art und Weise, die gerade in deren Kulturkreis erheblich beleidigender aufgefasst wurde, als es zwischen hiesigen Geschäftspartnern der Fall gewesen wäre, schreibt Michael Sandkühler im Namen der Fraktion.

