Marl. „Markant, prägnant“ – so klingt der neue Name des Marler Bildungsinstitutes. Das „Grimme-Institut“ verzichtet auf den Vornamen des Namensgebers (Adolf) und hat sonst auch noch allerlei Neues. Genug jedenfalls, um am 16. Dezember einen großen Festakt zu begehen mit Politik, Kultur, Medien, Bildung und Wissenschaft.
Bereits vollzogen ist der Zusammenschluss mit dem Europäischen Zentrum für Medienkompetenz (ecmc), der das Institut auf 30 Mitarbeiter aufstockt. Neu ist auch die Erweiterung des Gesellschafter-Kreises: Zum Deutschen Volkshochschulverband, der Filmstiftung NRW, der Landesanstalt für Medien, der Stadt Marl, WDR und ZDF kommt jetzt noch das Land NRW. Das hat als Geschenk noch eine finanzielle Sanierung des Grimme-Institutes mitgebracht und den Rest-Verlust aus früheren Jahren (noch 150.000 Euro) ausgeglichen.
Übrigens verkürzt sich der Name des Fernsehpreises nun auch auf „Grimme-Preis“ (wie ohnehin schon meist gesagt wurde). Die Formulierung „Grimme-Institut“ ist nun ähnlich prägnant wie die weltweit bekannte Formel „Goethe-Institut“. Eine Parallelität, die dem Instituts-Direktor Uwe Kammann sehr gut gefällt.

