Erst kommt der Ernst, dann kommt der Spaß: Rund 300 Jecken trafen sich schon eine Woche vor dem 11. im 11. zu einem Casting in der Aula der Erich-Klausener-Schule, um sich einen Überblick über die Künstler der nächsten Saison zu verschaffen. Die „Spitzen“ des Karnevals-Geschäfts sind schon lange gebucht, jetzt konnte sich die „Breite“ präsentieren.
Die Zahl der Asylbewerber steigt steil an. Meist sind es Sinti und Roma, so die Verwaltung, die nach einem rechtskräftig abgeschlossenen Asylverfahren das Land verlassen mussten und nach dem Wegfall der Visumspflicht für Bürger aus Serbien und Mazedonien nun zurück kommen. Wenn die Visumspflicht für Bosnien und Albanien fällt, werden es noch mehr, vermutet die Stadtverwaltung.
Die Insignien der Macht hat Hans I. Werner am Donnerstag, 11.11., im Ratssaal erhalten. Er ist der neue Stadtprinz der Karnevalssaison. Eine Mitregentin hat er allerdings nicht, nur eine Hofdame (Miriam Röken) und zwei Adjutanten.
Chronisch unterfinanziert ist das Jüdische Museum Westfalen, jährlich fehlen 100.000 Euro. Die Sparkasse Vest schloss die Lücke ein wenig mit einem 5000-Euro-Scheck, in diesem Monat wird eine Entscheidung des Landschaftsverbandes erwartet, ob er sich am nächsten Projekt (Arbeitstitel „Heimatkunde“) beteiligen wird.
Mitte bis Ende 2012 könnte es mit einer großen Eröffnungsfeier auf Fürst Leopold losgehen. Davon geht der Geschäftsführer des Investors Tempelmann (TeDo GmbH), Ralf Ehlert, aus. Als erstes muss jetzt ein Bebauungsplan aufgestellt werden, damit der Discounter und der Lebensmittelmarkt (ob Edeka oder Rewe steht noch nicht fest) ihre Räume haben.
Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts NRW, dass sich das Land an den Kosten für die U3-Kindergartenplätze beteiligten muss, wartet Dorsten auf Geld. Sie hat in den letzten beiden Jahren schon 1,9 Millionen Euro investiert, in diesem Jahr sind es 1,4 Millionen.
Kaum eine Chance auf ein Wiederaufleben hat das historische Freudenberg-Autorennen. Es war als Idee für die „Regionale 2016“ aufgekommen. Die ersten Projekte für das NRW-Strukturprogramm wurden jetzt diskutiert. Die Renn-Idee passt wohl nicht so gut.
Große Ereignisse werfen ihren Schatten voraus. Im November 2011 feiert die Katholische Bücherei Lembeck ihr 150-jähriges Jubiläum und hat dafür eine 76 Seiten starke Festschrift aufgelegt. Erhältlich im Copy Shop, Sparkasse Vest, Raiffeisen Hohe Mark und in der Bücherei.

