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Für neue Brücken ist kein Geld in Sicht

Dorsten. Das Verkehrskonzept der „Neuen Stadt Wulfen“ war einst eine der großen und bewunderten Errungenschaften des Stadtteils. Die Begeisterung für die Trennung von Fuß-und Autowegen ist geblieben. Doch die Umstände haben sich gewaltig geändert: Drei Brücken sind eigentlich abbruchreif (das Sonntagsblatt berichtete) und das Straßennetz ist in Teilen erheblich überdimensioniert.

An diesen beiden Punkten muss man was tun, erläuterte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst auf einem Rundgang mit Bürgern. Aber es gibt noch eine Reihe weiterer Aufgaben.

Man wisse nicht, ob und wie man Brückenerneuerungen finanzieren könne, so der Bürgermeister. Trotzdem wolle man nicht das Verkehrsprinzip in Barkenberg aufgeben. Wie es weiter geht, ist also ungewiss.

Die Brücken führen über überbreite Fahrbahnen. An der Braunfelder Allee erklärte Lütkenhorst Überlegungen zum Rückbau auf zwei Spuren. Auf diese Weise erledige sich auch teilweise die Beseitigung von Straßenschäden. Der aufgegebene Straßenstreifen könnte in Grün umgewandelt werden – oder an angrenzende Grundstücksbesitzer verkauft werden.

Auch SPD und CDU mischen sich in Barkenberg ein und stänkern gegeneinander. Die CDU ärgert sich, dass die beiden stellvertretenden Wulfener SPD-Vorsitzenden mit dem Schild „Barkenberg 21“ polemisiert hätten. Die CDU dagegen stelle sich den Herausforderungen „im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten der Stadt“. Der Ortsteil befände sich durch den Stadtumbau auf dem richtigen Weg. Der SPD wirft sie vor, mit dem „Betroffenheitsgequatsche“ die Probleme nicht lösen zu können.

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