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Das war die Woche in Recklinghausen

Der Rat hat mit Enthaltung der Linkspartei eine Resolution zur Kohlepolitik verabschiedet. In dieser wird die Einhaltung des Steinkohlefinazierungsgesetz und die Sicherung der industriellen Basis in der Region gefordert. Das Vorhaben der EU-Kommission, die staatlichen Beihilfen für die Kohle früher als geplant auslaufen zu lassen, wird abgelehnt. Ein ähnliches Papier hatte bereits der Kreistag verabschiedet.

Nach 9 Monaten Untersuchungshaft bekam ein Recklinghäuser eine Haftstrafe von 22 Monaten auf Bewährung. Durch allerlei Betrügereien in Sachen CD und DVD-Rohlingen hatte der 44jährige rund eine halbe Million Euro am Finanzamt vorbei geschleust. Erst im Gerichtssaal zeigte er sich reumütig und legte ein Geständnis ab.

Freude im Ikonen-Museum: Chefin Dr. Eva Haustein bekam die Nachricht, dass die bedeutendste Sammlung ihrer Art in Westeuropa um rund 1.200 russische Metall-Ikonen und Kreuze, sowie um russische und griechische Weihrauchfässer und Öl-Lampen ergänzt wird. Der Wert des Geschenks beträgt rund 300.000 Euro und stammt aus dem Nachlass eines verstorbenen Mitglieds des Fördervereins.

Sie sollte so eine Art „Spiel ohne Grenzen“ werden, die erste „Süder-Olympiade“. Die Begeisterung bei potentiellen Teilnehmern und Besuchern hielt sich allerdings in Grenzen. Trotz aller Mühen war es den Veranstaltern nicht gelungen, zehn Teams mit je fünf Personen an den Start zu bringen. Nur fünf Teams waren letztlich bei den Spielen dabei.

Eine Spur hatte die Polizei Bochum bereits nach Recklinghausen geführt. Nun konnte ein 20jähriger aus der Kreisstadt verhaftet werden. Er hatte eine Frau aus Sri Lanka Anfang September in Herne brutal vergewaltigt (wie berichtet) und schwer verletzt. Ihm droht nun ein Prozess wegen versuchten Mordes, Vergewaltigung und Raub.

Ein kleines Jubiläum feierte der Ambulante Kinderhospizdienst Recklinghausen in und um das Rathaus. Seit fünf Jahren betreut der Dienst Familien mit todkranken Kindern. Vize-Bürgermeister Ferdinand Zerbst und Landrätin Bärbel Korun lobten die Arbeit der 52 ehrenamtlichen Mitarbeitern.

Im Bereich Schmalkalder Straße, Feldstraße, Erlemannskamp, Bochumer Straße, Behringstraße und Hellbachstraße demolierten Unbekannte am letzten Wochenende etwa 25 Autos. Scheiben wurden eingeschlagen, Lack zerkratzt und Seitenspiegel abgetreten. Schaden: Mehrere Tausend Euro. Die Polizei prüft nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den Einzeltaten gibt.

Der Schuss ging nach hinten los: Weil er im Unterricht eine (ungeladene) Luftpistole abgefeuert hatte, ist ein Recklinghäuser Lehrer jetzt vom Dienst suspendiert worden. Er wollte damit die Schüler zur Ordnung rufen. Die Polizei ermittelt nun gegen den Pädagogen.

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