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Wenn der Greifvogel das Kaninchen packt

Herten. Der Hund entdeckt den Kaninchenbau und zeigt seinem Herrn die Stelle. Schnell wird ein Frettchen in den Bau gesetzt, um das Kaninchen ans Freie zu treiben. Zeit für den Falkner seinen Greifvogel los zu lassen -Und der stürzt sich auf seine Beute. Morgen ab 11 Uhr laden die Jagdgemeinschaft Hoheward und das Kulturbüro Herten zum Greifvogeltag auf die Halde Hoheward. Hier erfahren Neugierige alles über die Greifvogeljagd und die heimische Tier-und Pflanzenwelt.

“Die Greifvogeljagd ist über 4000 Jahre alt. Die Technik hat sich kaum geändert und basiert im Wesentlichen auf dem engen Verhältnis zwischen Falkner und Greifvogel“, erklärt Jäger Jörg Dewitz. Viele Fragen rund um die Kunst der Beizjagd beantworten 15 Falkner aus dem Kreis Recklinghausen, Siegen und den Niederlanden.

“Der Greifvogeltag ist ausdrücklich keine Flugshow“, betont Sylvia Seelert vom Kulturbüro. Vielmehr sei die Veranstaltung ein Nachtrag zur “Local Heroes“-Woche: “Da die Jagdsaison am 1. Oktober beginnt, können wir erst jetzt die Vögel in ihrer natürlichen Umgebung präsentieren.“

Hautnah erleben die Besucher am Sonntag Habichte, Sperber, Rotschwanzbussard, Wüstenbussard, Steppenadler und Uhu. Eine rollende Waldschule mit präparierten Tieren wird ebenfalls auf dem Haldentop vor Ort sein. Hier erhalten Kinder hautnahe Einblicke in die heimische Tier-und Pflanzenwelt.

Die Cornelius Bläser und der Jagdhornbläsercorps Horrido Olfen sorgen für die begleitende “Jagdmusik“. Bei sehr schlechtem Wetter findet die Veranstaltung auf dem Platz vor dem RevuePalast, auf dem Ewaldgelände, statt. Um 11 Uhr ist Anblasen, der Eintritt ist frei.

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