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Foto-Glas könnte die Lücken schließen

Marl. „Kann das denn wahr sein?“, ärgert sich die CDU-Politikerin Dietlind Gull über die Scheiben am Busbahnhof: Der Architekt will kein Plexiglas und die Stadt kann kein echtes Glas bezahlen (Marl aktuell berichtete). Die Scheiben waren wiederholt zerschlagen worden, jetzt fehlen die meisten.

Dietlind Gull wundert sich in einem Schreiben an Bürgermeister Werner Arndt auch darüber, dass sie vor eineinhalb Jahren einen Antrag auf Videoüberwachung gestellt habe, dieses auch im Dezember 2009 beschlossen wurde, aber bis heute noch kein sichtbares Ergebnis vorliege.

Aus dem Fragment müsse wieder ein Zentraler Omnibus-Bahnhof werden, der diesen Namen verdient „und der immerhin mit viel Geld gebaut wurde. An dieser Stelle kommt es mehr auf die Aufenthaltsqualität und Sicherheit der Fahrgäste an.“

Am Donnerstag öffnete sich überraschend eine neue Idee: Beim Besuch des Wirtschaftsförderungsausschusses in der Fotoverbundglas Marl GmbH kam der Vorschlag auf, ob die fehlenden Scheiben nicht mit Foto-Motiven (zwischen Glas) aus der Stadt geschlossen werden könnten. Vielleicht zum kommenden Jahr, wenn Marl 75 Jahre alt wird und sich Sponsoren dafür finden. Bürgermeister Werner Arndt sagte zu, er werde mit dem Architekten Kontakt aufnehmen. Schließlich muss der seine Zustimmung dazu geben.

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