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Der Alarm schrillt jetzt in einem Neubau

Dorsten. Wehmütiger Abschied in der Altstadt, Vorfreude im Marienviertel: Die Dorstener Feuerwehr ist im Umbruch.

Die Probeläufe haben bereits geklappt, 600 Umzugskartons haben den Neubau erreicht, die Feuerwehr ist in dieser Woche umgezogen von der Marienstraße zur Wienbecke. Dorstens größtes städtisches Bauprojekt geht der Vollendung entgegen. Seit Donnerstag wird vom neuen Standort aus gelöscht und gerettet. Im Notfall schrillen jetzt hier die Alarmglocken, springen die Einsatztore auf, schaltet die Ampel auf Rot. Auf den praktischen Umzugsteil folgt auch noch der feierliche: Am 12. und 13 Juni gibt er hier ein Fest.

Nach 82 Jahren kommt gleichzeitig auch das Aus für das beschauliche Spritzenhaus im Lippetal. 1928 war es noch ein Muster-Gebäude, mittlerweile kann es mit den Feuerwehr-Normen des Alltages nicht mehr mithalten. Es ist schlichtweg untauglich geworden. Der Löschzug Altstadt legt nun selber Hand an für den Abriss, dann erhält er einen modernen Neubau, der auch weiblichen Feuerwehrleuten Platz bietet.

In der Zwischenzeit weicht der Löschzug in den freigewordenen Bau im Marienviertel aus.

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