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Kindergarten für neue Aufgaben qualifiziert

Datteln. Der Städtische Bewegungskindergarten hat das Zertifikat „Qualität von Anfang an“ erhalten. Damit sind die Einrichtung, Leiterin Elisabeth Heine und Stellvertreterin Claudia Lindenblatt für die pädagogische Arbeit mit unter dreijährigen Kindern qualifiziert. Das Institut Pädquis, das in NRW die Familienzentren zertifiziert, hat diese Fortbildung von Februar 2009 bis Januar 2010 durchgeführt.

„Vor dem Hintergrund eines gesetzlich verankerten U-3-Betreuungsausbaus halten wir Fortbildung und Qualifizierung für besonders wichtig, da viele Erzieherinnen diese Thematik während ihrer Ausbildung nicht erlernt haben“, sagt Elisabeth Heine. „Die Fortbildungsmaßnahme hat dazu beigetragen, dass wir unser pädagogisches Handeln noch intensiver reflektieren und neue wichtige Strukturen in unsere Arbeit einfließen lassen konnten – unter Berücksichtigung entwicklungspsychologischer Grundlagen der frühen Kindheit.“ Der Städtische Bewegungskindergarten hat zurzeit eine Gruppe des Typs I, in der sich insgesamt 20 Kinder mit vier bis sechs unter Dreijährigen befinden.

Eine wichtige Voraussetzung für die U-3-Betreuung ist der Aufbau einer Beziehung, ohne die kein Lernen stattfinden kann. Deshalb hat der Städtische Bewegungskindergarten im August 2009 eine so genannte Eingewöhnungsphase für alle neuen Kindergartenkinder nach dem Berliner Modell Infans eingeführt: „Eltern, Kinder und Teammitglieder sind so stark in diesen Prozess involviert, dass sich spätestens nach 14 Tagen zwischen dem Kind und einer Erzieherin eine Beziehung entwickelt. Somit fällt den meisten Kindern nach dieser Zeit die zeitliche Trennung von den Eltern leicht“, bestätigt Elisabeth Heine.

In diesem Jahr beginnt die Eingewöhnungsphase bereits nach den Osterferien, damit die Kinder mit ihren Eltern bis August möglichst viele Kontaktmöglichkeiten in der jeweiligen Gruppe erhalten.

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