Dorsten. Sie war für Autos unbefahrbar und ein Relikt aus der den Urzeiten des Dorstener Kohlebergbaus. Jetzt ist sie auch den letzten Nutzern versperrt: Die Zechenstraße kann als Rad- und Fußweg zwischen der Halterner Straße und der Wenge (An der Wienbecke) nicht mehr genutzt werden. Grund sind die Abbrucharbeiten auf dem ehemaligen Zechen-Gelände für eine geschäftliche Nutzung.
Inzwischen ist ein Großteil der Arbeiten im Zentralbereich (Dekontamination) abgeschlossen, so die Verwaltung. Nunmehr gehe es in Richtung Westen weiter. Und weil die Baufelder über die Zechenstraße (und die Unterführung) hinweg greifen, muss der Weg nun geschlossen werden. Schließlich kreuzen Baufahrzeuge ständig den Weg. Das Wegeeinziehungsverfahren wurde inzwischen eingeleitet, der Tunnel soll im Frühjahr abgebrochen, das geplante Entwässerungsbecken ausgehoben werden.
Trotzdem wird es einmal wieder einen Ersatzweg geben, dann allerdings niveaugleich mit den Gleisen. Bis dahin müssen Radfahrer und Fußgänger aber den Umweg über die Bismarckstraße und die Wenger Höfe in Kauf nehmen.

