Kreis. Nach dem weihnachtlichen Tauwetter hat zum Jahresbeginn ein zweiter Wintereinbruch Deutschland Schnee, Dauerfrost und Verkehrschaos beschert.
Dichtes Schneetreiben führte am Frankfurter Airport am Sonntagmorgen zu Verspätungen und Ausfällen. 32 Maschinen konnten auf Deutschlands größtem Airport am Morgen nicht starten, für die Landung wurden einige Flüge zu anderen Flughäfen umgeleitet. Bei den Bahnen kam es zu mehrstündigen Verspätungen.
Das winterliche Wetter führte zu problematischen Verhältnissen auch auf den Straßen, Es kam zu mehreren Unfällen, die aber zumeist relativ glimpflich abgingen. Lediglich in Bayern und Hessen kamen jeweils eine Frau bei Verkehrsunfällen ums Leben. Von schweren Unfällen im Kreisgebiet ist bisher nichts bekannt geworden. In ganz Deutschland wird es in der kommenden Woche bei strengem Nachtfrost sehr kalt bleiben. „Wir rechnen mittelfristig mit keiner wesentlichen Änderung der Wetterlage“, so Christian Herold vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag.

Eine dicke Schneeschicht bedeckte am Morgen die unter freien Himmel geparkten Autos. Von weitem glich ein Auto dem anderen.
Eine schöne verschneite Landschaft und schneebedeckte Strassen luden am Sonntag zu einem Spaziergang ein. Soweit die schöne Seite der Wetterlage.
Für die Hauseigentümer war erst mal Schneeschieben angesagt, wie in unserem Bild ganz oben bei der Nachbarschaft des Kleinen Rings in Dorsten Wulfen. Da die Häuser in einer kleinen Stichstrasse gelegen sind, wird der Weg nicht vom Winterdienst der Stadt mit versorgt. So traf man sich noch vor dem Frühstück, um gemeinsam für einen sicheren Weg zu sorgen.
Fotos: Bludau

