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Vorabi-Feten haben weiterhin eine Chance

Marl (eib). Es wird auch in Zukunft Vorabi-Feten geben – wahrscheinlich. Jedenfalls verlaufen entsprechende Gespräche zwischen den Jugendlichen und dem Jugendamt mit der „Chefin“ der Grubenausbauwerkstatt, Astrid Timmermann-Fechter, erfolgversprechend. Egal ob in Eigenregie oder mit einem Profi – entscheidend ist der zuverlässige Vertragspartner für den Hallenbetreiber.

Die Feten, die schon immer die Grenzen der Ausgelassenheit streiften, waren Ende 2008 in eine Krise geraten, als eine überfüllte Halle und angetrunkene, randalierende Jugendliche für Ärger sorgten. Danach zog sich das Jugendamt als Veranstalter zurück.

Dabei bleibt es auch, man ist nur noch Berater, wurde auf der Sitzung des Ausschusses für Kinder/Jugend/Familie in dieser Woche klar gemacht. Aber die Jugendlichen hätten die Erfahrung gemacht, dass es so nicht weiter gehe und suchten nun nach neuen Konzepten. Entscheidend bleibt, wer als Veranstalter auftritt. Das könne „sogar“ eine Partei sein, flachsten CDU und SPD sich gegenseitig an. Auf jeden Fall müsste es jemand sein, dem die gesamte Problematik im Vorhinein bewusst sein, betonte das Jugendamt.

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