Dorsten. „Die Schulleitung der Matthäusschule hat noch einmal betont, dass sie am geplanten Zeitplan festhalten will. Wir stehen zu unserer Zusage und zum beschlossenen Zeitplan“, betont das Wulfener CDU-Ratsmitglied Tobias Stockhoff. In der Öffentlichkeit waren in den letzten Monaten Fragen aufgekommen, weil die Josefsschule bereits ein Jahr früher geschlossen wurde. „Das war aber ausdrücklicher Wunsch der Schule und nicht der Politik oder der Schulverwaltung“, stellt der CDU-Sprecher im Schulausschuss, Christian Heddier, noch einmal klar.
Diese Entscheidung habe somit überhaupt keine Auswirkungen auf den Zeitplan bei der Matthäusschule, die gemäß Schulentwicklungsplan zum Ende des Schuljahres 2010/2011 auslaufen soll. Daneben regen die Christdemokraten einen Stellenanteil für einen Schulsozialarbeiter an der Matthäusschule an.
„Wir haben je Stelle für einen Sozialarbeiter an der Laurentiusschule und an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule mit dem Schulentwicklungsplan 2006 beschlossen“, so Heddier. Aufgrund einer CDU-Anregung sollen diese Stellen im aktuellen Haushaltsentwurf jetzt um zehn Wochenstunden zu einer vollen Stelle erweitert werden. „Wir meinen, dass der Lembecker Sozialarbeiter mit diesen zusätzlichen Stunden an der Matthäusschule tätig sein sollte“, schlägt Tobias Stockhoff vor, „denn mit seiner Hilfe soll vor allem das Zusammenwachsen der beiden Schulen gefördert werden.“
„Um schnelle Unterstützung der Arbeit an der Matthäusschule zu erreichen, regt das CDU-Ratsmitglied darüber hinaus an, dass der Sozialarbeiter bereits bis zur Haushaltsverabschiedung einen Tag in der Woche in Wulfen an der Schule verbringt. Dabei bringe der aktuelle Sozialarbeiter Oliver Thiemer sehr gute Vorraussetzungen mit: „Der Schulleiter der Matthäusschule Karl Scholle hat uns bestätigt, dass Herr Thiemer viele der Schüler an der Matthäusschule noch gut kennt, da er in der Vergangenheit an der Wulfener Hauptschule bereits tätig war“, erläutert Stockhoff.
Mit dieser Maßnahme könne man nach Meinung der Union den geringeren Lehrerzuweisungen, die insbesondere auch durch den Fusionsprozess bedingten Rückgang der Schülerzahlen liegen, ein Stück weit begegnen.

