
Marl (eib). Ein elfköpfiges Beraterteam soll den SPD-Bürgermeisterkandidaten Werner Arndt ins Amt begleiten. Zwei von ihnen haben Spitzen-Erfahrungen: Ex Stadtdirektor Rainer Schaaff und Ex-Baudezernent Gerd Rath. Alle sind (bis auf eine Ausnahme) keine aktiven Politiker. Arndt: „Sie unterstützen mich als Privatpersonen.“
Der frühere Verwaltungschef hält Arndt für den Richtigen: Er sei bodenständig, kompetent, erfahren und sei in der Lage, „diese Stadt aus der Krise herauszuführen“. Schaaff mache es gerne für diese Stadt. Gerd Rath beschwört den Zusammenhalt: „Nur miteinander können wir was erreichen und nicht gegeneinander, wie es heute ist.“
„Ich will das Gegenteil von beratungsresistent sein“, betont Arndt immer wieder und greift damit die Vorwürfe auf, denen sich die derzeitige Amtsinhaberin seit Jahren gegenüber sieht. „Jede Kritik ist ein Geschenk und muss ernst genommen werden“, sagt Arndt. Und: „Kommunalpolitik ist keine Ein-Personen-Show.“
Elf Helfer sollen ihm die Bodenhaftung geben: in den Themenfeldern Sport und Kultur, Bildung und Jugend, Bergbau und Gewerkschaft, Migration, Stadtentwicklung, Einzelhandel, Kirche, Verwaltung und Personalführung. Alle Helfer sind engagierte Persönlichkeiten, die (bis auf Claus Lanczek, der für die SPD in den Rat will) auch keine politischen Ambitionen haben. Natürlich steht auch noch die Partei an seiner Seite, sie arbeitet noch am Wahlprogramm.
„Mein Motto ist eine Mitmach-Stadt Marl“, erklärt Arndt und besetzt damit schon mal eine Position im beginnenden Wahlkampf.

