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Katholische Kliniken erweitern zum Quartett

Dorsten/Marl/Haltern (eib). Der Konzentrations-Prozess der Krankenhäuser geht weiter. Jetzt schließt sich das katholische Dorstener Elisabeth-Krankenhaus an das „Katholische Klinikum Haltern/Marl/Westerholt“ an. Neuer Name des Quartetts: „Katholisches Klinikum Ruhrgebiet Nord“. Am 14. Januar wird der Verbund in die Tat umgesetzt.

Das „KKRN“ hat 1000 Betten und rund 2200 Mitarbeiter und will jährlich mehr als 33.000 Patienten stationär versorgen. Dabei handele es sich nicht einfach um einen Anschluss, sondern um das Zusammengehen zweier Partner in einem neuen Verbund, erklärt der Aufsichtsratsvorsitzende der (bisherigen) Katholischen Kliniken, der Marler Dechant Thomas Hüwe. Der Kuratoriumsvorsitzende der Dorstener Stiftung St.-Elisabeth-Krankenhaus, Albert Böhmer, sieht eine zukunftsweisende Krankenhaus-Ära.

Vor zwölf Jahren (Anfang 1997) hatten sich das Westerholter Getrudis-Hospital und das Marler Marien-Hospital zusammengeschlossen, zwei Jahre später kam das Halterner St.-Sixtus-Hospital dazu. Die drei zusammen versorgten in 716 Betten mit 1400 Mitarbeitern rund 22.000 Patienten jährlich.

Handlungsdruck war erneut aufgekommen, als sich in diesem Jahr das Recklinghäuser Knappschafts-Krankenhaus und die Marler Paracelsus-Klinik zum „Klinikum Vest“ zusammenschlossen und eine Ausstrahlung (und damit weitere Patienten) im weiten Umkreis erwarteten.

Am 14. Januar ist die offizielle Gründungsveranstaltung im Marienhospital. Gäste werden unter anderem Weihbischof Dr. Josef Voß und die Bürgermeister der vier Städte sein.

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