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Das war die Woche in Dorsten

Das evangelische Jugendhaus an der Glück-Auf-Straße hat jetzt einen Namen: Förderturm. Damit soll auf die inzwischen gesprengten Förderturme der Zeche im Ortsteil Bezug genommen werden.

Seit genau fünf Jahren ist die „Dorstener Tafel“ aktiv, der für Bedürftige einen regelmäßigen Mittagstisch eingerichtet hat. Als Vorsitzender wurde jetzt Josef Vrenegor auf der Mitgliederversammlung bestätigt.

Gegen den Bau höherer Strommasten (für leistungsfähigere Starkstromleitungen) in Rhade will die Stadt klagen. Die Bezirksregierung hatte die den Dorstener Widerspruch bereits abgelehnt.

Nach der Laurentius-und der Dietrich-Bonhoeffer-hat nun auch die Geschwister-Scholl-Schule eine „Lernpatenschaft“ unterzeichnet. In Zusammenarbeit mit acht Firmen sollen die Hauptschüler optimal auf die Berufswahl vorbereitet werden. Die Firmen stellen dafür Praktikumsplätze zur Verfügung.

Das Gymnasium Petrinum will im kommenden Jahr sieben Stellen wieder besetzen, doch das scheint nicht einfach zu sein: Für Latein und Französisch konnten (ab August) noch keine Lehrer gefunden werden. Die Stellen müssen erneut ausgeschrieben werden.

Jupp Humme, aus der CDU ausgetretenes Ratsmitglied, und Thomas Boos, FPD-Ratsmitglied, liegen vor Gericht. Boos hatte öffentlich erklärt, Humme habe mit der FDP um einen vorderen Listenplatz verhandelt. Humme hatte daraufhin behauptet, Boos sage „bewusst die Unwahrheit“. Boos verlangte nun eine Unterlassungserklärung vor dem Amtsgericht Dorsten. Die bekam er, jetzt geht es noch um einen öffentlichen Widerruf. Ob die von Humme kommt, ist noch offen. Darüber müsste es eine Hauptverhandlung geben – wenn Boos darauf besteht.

Hubert Kuhn (62), langjähriger Leiter des Sozialen Dienstes der Stadt Dorsten und stellvertretender Leiter des Amtes für Familie und Jugend, Schule und Sport, geht zum Jahresende in den Ruhestand.

Im Haushalt für das Jahr 2009 klafft bei der Stadt Marl eine Lücke von 20 Millionen Euro. Darin sind alleine sieben Millionen an Rückstellungen und Abschreibungen enthalten. Die Schulden gehen nun gegen 300 Millionen Euro. Für 2010 bis 2012 werden sogar Fehlbeträge von 50 Mio erwartet. (eib)

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