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Dem Verfall zuvor kommen

Marl (om). Das eindrucksvolle und funktionstüchtige Gebäude der Hauptschule an der Goethestraße mit 3.000 Quadratmetern steht für eine neue Nutzung zur Verfügung. 1992 erbaut wurde es erst 2001 bis 2003 für 700.000 Euro modernisiert und umgebaut – und steht seit einem Jahr leer. Das will die SPD ändern, wie Ortsvereinsvorsitzender Michael Groß erklärt. „Ein Abriss kommt gar nicht in Frage.“

Bereits vor Monaten hatten sich die Genossen für einen neuen Nutzer oder Käufer stark gemacht, um den Erhalt langfristig zu sichern. Doch leider sei hinsichtlich der Vermarktung immer noch nichts passiert. Denkbar wäre für die Sozialdemokraten eine Nutzung für soziale Wohnformen, Kleinstgewerbe oder auch Vereine, sofern sich geeignete Investoren finden lassen. Michael Groß könnte sich auch eine Außenstelle der Verwaltung vorstellen. „Besonders passend wäre dort die Unterbringung des Jugendamtes“, meint der Chefgenosse.

„Wir wollen verhindern, dass es dem Schulgebäude so ergeht wie der maroden Kapelle am Alten Friedhof Brassert. Wenn wir dem Verfall nicht zuvor kommen, würde ein weiteres Stück Identität und Stadtteilgeschichte von Brassert verloren gehen“, so der Ortsvereinsvorsitzende. Um Klarheit über die weitere Entwicklung zu haben, bittet Michael Groß den Technischen Beigeordneten Wolfgang Seckler, über den Sachstand zu berichten.

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