Marl. Die Autobahn A 43 in Lenkerbeck wird seit Jahren von den örtlichen Politikern kritisch begleitet: Geht es nicht etwas leiser? Eine Geschwindigkeitsbegrenzung forderte vor vielen Jahren bereits Uwe Göddenhenrich (CDU) – vergeblich. Jetzt kündigt der Landesbetrieb Straßenbau zumindest die zweitbeste Lösung an, einen lärmmindernden Asphalt. Danach hatte Göddenhenrich erstmals vor sieben Jahren gefragt.
Eigentlich hatte der Lokalpolitiker sich für einen „Flüsterasphalt“ stark gemacht. Jetzt bekam er von Straßen NRW die Auskunft, dass der offenporige Fahrbahnbelag wegen seiner geringen Lebensdauer und der hohen Bau- und Unterhaltskosten nur in Ausnahmefällen verwendet wird. Der „war und ist nicht vorgesehen“. Für die nächste turnusmäßige Fahrbahndeckenerneuerung zwischen dem Autobahnkreuz Marl-Nord und der Anschlussstelle Recklinghausen-Herten reicht es nur zu einem lärmarmen Belag, immerhin mit zwei dB (A) weniger als bisher. Kurzfristig ohnehin nicht, die Ausführung ist für 2012/2013 vorgesehen.
Kurzfristig beseitigt wurden Probleme von losen Betonteilen. Es habe aber keine akute Gefahr bestanden. Das habe die Autobahnmeisterei Recklinghausen festgestellt.

