
Marl. Womit die Marler in den nächsten Monaten zu rechnen haben, dafür gab es schon einmal einen Vorgeschmack in dieser Woche: Der Beginn einer ersten Baustelle auf der Bergstraße.
Der drängende Wunsch, wann es denn endlich mit der Umgestaltung der Bergstraße in Hüls zwischen Otto-Wels-Straße und Ziegeleistraße losgehe, blieb den Autofahrern im Hals stecken. Es ging wirklich los, aber wie.
Am Dienstag sollte eine Baustelle auf dem Lipper Weg zwischen Bergstraße und Paracelsusklinik aufgehoben sein. Die Schilder waren zwar weg, aber nun behinderten Baufahrzeuge den Verkehr. Gleichzeitig war das Abbiegen von der Bergstraße in den Lipper Weg in Richtung Chemiepark verboten worden. Sowohl aus Richtung Hüls wie aus Richtung Drewer. Deshalb suchten sich Ortskundige einen Weg über die Kinderheimstraße und durch 30-km/h-Zonen.
Auslöser für die Sperrung ist die Abbiegespur auf der Bergstraße aus Hüls in den Lipper Weg. Die Spur war mal vor Jahren als vorübergehender Notweg bei Straßenarbeiten eingerichtet worden und wird nun „legalisiert“.
Der zweite Schritt wird anschließend die Einrichtung einer „Schleifspur“ sein, über die man von der Bergstraße nach rechts in die Otto-Wels-Straße einbiegen kann, ohne dabei in den neu zu bauenden Kreisverkehr Otto-Wels-/Bergstraße einzufahren.
Erst danach geht es an das zentrale Thema, den Kreisverkehr und das nächste Stück Bergstraße/Victoriastraße. Die Maßnahme kostet 2,381 Millionen Euro, der Landeszuschuss beträgt 1,5 Millionen Euro.

