Herten. Die ProB-Partie zwischen der BG Weißenhorn und den Hertener Löwen fand ein unrühmliches Ende. Durch das Dach tropfte Wasser in die Halle und hatte auf dem Spielfeld gefährliche Wasserlachen gebildet. Die Folge: Böse Verletzungen. „Eigentlich hätten wir gar nicht anfangen dürfen“, ärgert sich Löwen-Trainer Boris Kaminski.
Bereits im Laufe der letzten Woche hatte man in der Weißenhorner Dreifachturnhalle festgestellt, dass das Hallendach undicht war. In der ersten Halbzeit ging es noch halbwegs, im zweiten Durchgang war das Spielfeld dann trotz regelmäßigen Wischens relativ nass. Kaminski: „Auf dem nassen Untergrund ist dann Maik Berger ausgerutscht und hat sich das Knie verdreht, so dass er direkt in ein Krankenhaus gebracht wurde. Danach haben wir uns geweigert, unter diesen Bedingungen weiter zu spielen.“ Die Schiedsrichter haben aus diesem Grund die Partie abgebrochen. „Für Maik tut es mir leid, ich hoffe die Verletzung ist nicht so schlimm wie sie zunächst aussah“, sagt Kaminski weiter und fragt sich, warum die Verantwortlichen in Weißenhorn das Spiel nicht abgesagt bzw. verschoben haben.
Außerdem war Berger nicht der erste Spieler der auf dem glatten Untergrund ins Straucheln kam. Im dritten Viertel rutschte der Weißenhorner Cody Töppert auf der nassen Fläche aus. Spätestens da war klar, dass es für die Akteure gefährlich werden könnte.
Die Hertener Löwen haben gegen die Spielwertung Protest eingelegt und warten nun das Urteil der Spielleitung ab.

