Werbe hier
Veröffentlicht in

SPD: „Rot ist die Zukunftsschmiede unserer Stadt“


Mike Groschek sprang kurzfristig für Hannelore Kraft ein.

Marl. Die Marler SPD war Kraft-los: Die Vorsitzende der Landespartei hatte kurzfristig Ihren Besuch beim Neujahrsempfang am Sonntagmorgen im Rathaus abgesagt und so geriet die mit mehreren Hunderten Gästen besuchte Veranstaltung zu einem Auftakt für die Landtagswahl durch den Generalsekretär der Landes-SPD, Mike Groschek, der als Gastredner einsprang.

„Rot ist die Zukunftsschmiede unserer Stadt“ zeigte zunächst der Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende Peter Wenzel (Bild re.) die Lage in Marl auf. In einer bilderreichen Rede beklagte er das „Wirtshausniveau“ des alten Rates. Marl befinde sich „auf hoher See, mitten im Sturm“. Da gehe es nicht darum, welche Farbe die Segel hätten, sondern alle müssten mit anpacken, um das Beste für die Bürger zu erreichen.

Das scheint aber kaum möglich zu sein, zeigte Wenzel auf: Selbst wenn alle freiwilligen Ausgaben gestrichen würden und wenn das Rathaus nur noch einmal in der Woche für Publikumsverkehr geöffnet würde, dann gebe Marl immer noch mehr Geld aus als es einnehme. „Runter vom Sofa und einmischen“, forderte Wenzel die Zuhörer auf, und „machen Sie uns Beine, verleihen Sie uns Flügel“.

Der SPD-Generalsekretär wetterte gegen Steuergeschenke, forderte Gebührenfreiheit von der Kita bis zur Uni, ein solides Industriefundament von Kohle und Chemie. Zur nächsten Wahl müsse man gegen eine Partei besonders kämpfen: Die „Sofa-Partei“ und wandte sich damit gegen die Wahlmüdigkeit.

Besonders ausgezeichnet wurde die Marler Tafel, der Marler Mittagstisch (in St. Marien), Heike und Uli Schober (für den Mut, ein Geschäft im Riegefeld übernommen zu haben) und Rolf Borchert (als Initiator des Marktes Sinsen).


Sehr gut besuchter Neujahrsempfang der SPD

Werbe hier