Werbe hier
Veröffentlicht in

Laserangriff auf Polizeihubschrauber – 10 Monate Haft

Weil er den Piloten eines im Flug befindlichen Polizeihubschraubers mit einem Laserstrahl geblendet hat, wurde ein 29-Jähriger am Mittwoch vom Amtsgericht Hamm wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 1.000 Euro verurteilt.

In der Nacht des 1. Juni 2009 wurde der Polizeihubschrauber, die „Hummel 4“, auf einem Einsatzflug im Bereich Hamm mit einem grünen Laser beleuchtet und auf dem Flugweg verfolgt. Da die Maschine über den Autopiloten gesteuert wurde, hatte der „Angriff“ keine weiteren Folgen, außer, dass der Pilot kurze Zeit später über die Beeinträchtigung eines Auges klagte. Auf dem Rückflug vom Einsatzort flog die Besatzung die Örtlichkeit erneut an, um nach dem Verursacher zu suchen.

Auch jetzt blitzte der Laser auf, der Co-Pilot, ein Brillenträger, wurde nach eigenen Angaben trotz Nachtsichtbrille derart geblendet, dass er kurzfristig desorientiert war. Der Pilot schaltete die Beleuchtung aus, worauf der Laserstrahl ebenfalls ausgeschaltet wurde.

Die Besatzung landete auf einer nahe gelegenen Wiese und näherte sich gemeinsam mit den hinzu gerufenen Streifenwagen dem Haus, von dem der Laserstrahl ausging. Dort wurde der 29-Jährige angetroffen, der zugab, den Laser eingesetzt zu haben.

Werbe hier