Bild: Bürgermeister Axel Tschersich (M.) begrüßte die Eingebürgerten beim ersten großen Einbürgerungsempfang der Stadt Recklinghausen.
Recklinghausen. Im Ratssaal gab es in dieser Woche einen großen Einbürgerungsempfang der Stadt Recklinghausen, bei dem Bürgermeister Tschersich Neubürger aus verschiedenen Ländern begrüßte. Die Veranstaltung betonte die Bedeutung von Vielfalt und gesellschaftlichem Zusammenhalt.
Axel Tschersich sowie Vertreter aus Stadtverwaltung und Politik begrüßten die Eingebürgerten, die zwischen Mai und Oktober 2026 die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten hatten.
Bislang fanden die Einbürgerungen einmal im Monat vormittags in kleinerem Rahmen statt. Mit dem neuen halbjährlichen Einbürgerungsempfang bündelt die Stadt die Begrüßung der Neubürger in einer großen Veranstaltung am Nachmittag, die dem Anlass einen festlichen Charakter verleiht und Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche schafft. Der neue Zeitpunkt soll mehr Menschen die Teilnahme ermöglichen.
Tschersich: „Es sind politisch herausfordernde Zeiten in Deutschland. Da ist es besonders wichtig zu unterstreichen, dass diese Vielfalt, die wir heute auch sehen, die unterschiedlichen Gesichter, Herkunftsländer, Religionen und auch politischen Überzeugungen, zu uns gehören und völlig normal sind. Deutschland hat nur eine Zukunftschance, wenn wir diesen Weg weitergehen und sich viele Menschen entscheiden, Teil unserer Gesellschaft zu sein und in einer freiheitlichen demokratischen Grundordnung zu leben.“
Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung
Die Neubürger stammen aus dem Iran, der Türkei, Syrien, Russland, der Ukraine, Belarus, Rumänien, dem Kongo, dem Irak und Serbien. Insgesamt nahmen 34 Personen und ihre Begleitungen an der Veranstaltung teil.
Anschließend sprachen die Anwesenden gemeinsam das Bekenntnis zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung und sangen die deutsche Nationalhymne. Musiker der städtischen Musikschule begleiteten den Gesang live. Außerdem überreichte Bürgermeister Axel Tschersich den Neubürger ein kleines Präsent der Stadt: Jutebeutel mit RE-Motiv, gefüllt mit einem Exemplar des Grundgesetzes und einer kleinen REh-Figur.
Zwischen Mai und Oktober 2026 erhielten 113 Menschen in Recklinghausen die deutsche Staatsangehörigkeit. Der nächste Einbürgerungsempfang ist für Dienstag, 6. April, 2027 geplant.

