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Kein Geld für die Schachtstraße

Marl. Geht jetzt endlich was mit der Schachtstraße? Die CDU drängt, die Stadt solle die Sanierung endlich in Angriff nehmen. Doch die Verwaltung mauert: Kein Geld. Aber steigen nicht die Steuereinnahmen rasant?

Seit Jahren bestätigen sich Politiker und Verwaltung gegenseitig, dass es dringenden Handlungsbedarf gebe. Allerdings: Es gibt noch dringendere Straßen und deshalb gibt es auch ein Prioritätenliste. Erst die Berg-/Victoriastraße, dann Breddenkampstraße. Damit sind die nächsten Jahre blockiert. „Wir haben viele schlechte Straßen in Marl“, sagt Bürgermeister Werner Arndt.

1,4 Millionen Euro kostet die Überarbeitung der Straße, 300.000 müsste die Stadt dazu beitragen. Das könne man doch aus den 15 Millionen Euro nehmen, die zusätzlich durch Steuereinnahmen reinkommen. So überschlägt Andreas Kolk (CDU). Der Bürgermeister hält dagegen: Alle Einnahmen müssen für die Senkung der Schulden genommen werden. Nicht für zusätzliche Ausgaben.

Aber es gibt auch Ausnahmen, zum Beispiel für das Feuerwehrhaus in Lenkerbeck. Den Altbau hält die Berufsgenossenschaft für unzulässig. Kolk argumentiert: Die Schachtstraße stellt eine Gefahr für Radfahrer und Fußgänger dar. Es sei wirtschaftlich, die Straße zu sanieren. Im Stadtplanungsausschuss war die CDU dafür, die SPD dagegen.

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