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Herten: Und wenn sie nicht gestorben sind…

Herten. Wenn die Tage kürzer und dunkler werden ist es die beste Zeit für Märchen. So sieht es auch die Sopranistin und Instrumentalistin Jessica Burri. Sie präsentiert Märchenhaftes von den Gebrüdern Grimm in der Caritas-Einrichtung „Lichtpunkte vor Ort“. Am 16. November um 19 Uhr stellt sie einige von Grimms Märchen vor. „Man sollte dazu wissen, dass Jacob und Wilhelm Grimm die Märchen nicht selbst geschrieben haben, wie oftmals angenommen wird, sondern sie haben sie gesammelt”, erklärt die gebürtige Amerikanerin und legt dar, dass die Sammlung häufig auch französische Wurzeln habe.

Der Musikerin ist es ein Herzensanliegen, „Lichtpunkte vor Ort“ bekannt zu machen. Hierbei handelt es sich um eine Einrichtung der Caritas, die sich zur Entlastung pflegender Angehöriger um Demenzkranke kümmert. Dienstags, mittwochs und donnerstags stehen geschulte und fürsorgliche Mitarbeiter – zumeist ehrenamtlich – zur Verfügung, um den Gästen einen entspannten Vor- oder Nachmittag zu bereiten. Von 10 bis 13 oder von 14.30 bis 18 Uhr wird gesungen, spazieren gegangen oder gebastelt.

Jessica Burri „Und wenn sie nicht gestorben sind … 200 Jahre Grimms Märchen“ am 16. November um 19 Uhr, Lichtpunkte vor Ort, Ewaldstraße. Eintritt 11 Euro.

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