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Recklinghausen: Der Bioladen nach dem Brand

Recklinghausen. Anita und Jürgen Goldbeck geben nicht auf. Nach dem verheerenden Brand vor zwei Monaten im Naturkostladen „Sonnenblume“ (das Sonntagsblatt berichtete) haben sie zunächst fassungslos zur Kenntnis nehmen müssen, dass ihr Laden nicht mehr „bespielbar” ist. Das Feuer hat nicht nur das Geschäft vernichtet, auch der gesamte Warenbestand wurde Opfer der Flammen. Bis ins nächste Jahr hinein wird der Laden wohl geschlossen bleiben. „Der Vermieter muss jetzt mit einem Architekten sehen, was zu tun ist”, erklärt Naturkostfachverkäuferin Elke Wilhelm.

Doch die Inhaber hatten schnell eine Zwischenlösung gefunden: Am gleichen Standort an der Dortmunder Straße hatten sie bereits einen Raum angemietet, der zum Verkauf und Verkostung von Bioweinen vorgesehen war. Kurzerhand wurde dieses Lädchen schon vier Wochen nach dem Brand zum Verkaufsraum umgewandelt. „Wir haben jetzt das gesamte Sortiment wie früher, nur etwas eingeschränkter”, freut sich Wilhelm. „Statt von einer Sorte Käse fünf Varianten bieten wir jetzt zwei. Ähnlich verhält es sich mit dem Tee.”

Das Team um das Inhaberpaar Goldbeck hofft, das spätestens im Februar des nächsten Jahres die Wiedereröffnung gefeiert werden kann.

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