Marl. Die Gespräche laufen – irgendwie – schon seit Jahren. Aber umgesetzt wird das Sportstättenkonzept für Sinsen bislang noch nicht. Jetzt macht die SPD-Fraktion Druck. Sie unterstützt die Fußballabteilungen der DJK Lenkerbeck und des TuS 05 Sinsen, „das Sportstättenkonzept schnellstens mit dem Umbau der Bezirkssportanlage Sinsen abzuschließen“.
Der Druck hat guten Grund, der Sportplatz An der Burg wird Ende 2015 geschlossen, weil der Pachtvertrag für das Grundstück endet. „Bis heute gibt es kein endgültiges Konzept, wo die Fußballabteilung der DJK Lenkerbeck dann spielen soll“, schreibt der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Wenzel. Das Sportstättenkonzept der Stadt weise einen Umzug der DJK auf die Bezirkssportanlage in Sinsen aus sowie einen neu zu erstellenden Kunstrasenplatz auf den jetzigen Tennenplatz. „Da die Räumlichkeiten nicht für den TuS 05 Sinsen und für die DJK ausreichen, muss auch ein Gebäudekonzept her.“
Tatsächlich gibt es einen solchen Beschluss des Sportausschusses bereits seit 2005. Drei jahre später erklärte sich der DJK Lenkerbeck bereit, den Standort der Sportanlage An der Burg aufzugeben und den Sportbetrieb zur Anlage Obersinsen zu verlagern, wenn die Baumaßnahmen durchgeführt wurden. Das Konzept liegt seit 2010 vor, ausdrücklicher Hinweis: „Die Maßnahme wird nach Fertigstellung der Sportanlage Hagenstraße umgesetzt.“ Die ist aber noch nicht fertig.
Peter Wenzel mahnt: „Das Jahr 2015 kommt immer näher.“ Wenn noch in diesem Jahr eine Planung in Auftag gegeben werden soll, müsse mit den beiden Vereinen über die gemeinsame Gestaltung der Bezirkssportanlage verhandelt werden. Und der Sportplatz am Ovelheider Wege müsse in das Konzept mit einbezogen werden.

