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Evonik will weiter wachsen


Bild: Minister Schneider (Mitte) in der Ausbildungswerkstatt, Arbeitsdirektor Wessels (rechts daneben) informiert über die Ziele. Foto: Infracor

Marl. „Evonik will weiter wachsen. Das können wir nur mit qualifizierten Mitarbeitern erfolgreich in die Tat umsetzen. Sie sind ein Schlüssel für wirtschaftlichen Erfolg.“ So erklärte Evonik-Arbeitsdirektor Thomas Wessel dem NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider bei einem Besuch im Marler Chemiepark die hohe Zahl junger Menschen, die bei Evonik ihre Ausbildung beginnen: Bundesweit sind es 670 (Vorjahr 640), allein in Marl 240.

Damit erreicht Evonik Industries wieder einen Spitzenwert. Die Ausbildungsquote von (weiterhin) 9 Prozent liegt deutlich über des bundesdeutschen Industriedurchschnitt von 6,5 Prozent.

„Mit der hohen Zahl an Ausbildungsplätzen tragen wir nicht bloß dem doppelten Abiturjahrgang Rechnung. Wir schaffen damit eine wichtige Grundlage, um bei unserem Personalbedarf weiterhin auch auf den Nachwuchs aus den eigenen Reihen setzen zu können“, so Thomas Wessels.

Allein in NRW bildet Evonik zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres mehr als 1.200 junge Menschen aus. NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider dankte Evonik „für das vorbildliche und weitsichtige Engagement bei der betrieblichen Ausbildung. Gerade im industriellen Bereich ist die Zahl der Ausbildungsplätze in diesem Jahr in Nordrhein-Westfalen leider rückläufig. Ich würde mir mehr Unternehmen wünschen, die diesem guten Beispiel folgen.“

Die Nachwuchskräfte erlernen bei Evonik Berufe wie Anlagen-mechaniker, Chemikant, Fachinformatiker, Werkfeuerwehrmann oder Industriekaufmann. Zusätzlich zu den rund 570 Auszubildenden für das eigene Unternehmen starten etwa 100 junge Menschen, die Evonik für andere Arbeitgeber ausbildet.

Durch das Projekt „Start in den Beruf“ soll Schulabgängern, die ohne Ausbildungsplatz geblieben sind, der Berufseinstieg ermöglicht werden. Evonik stellt in diesem Jahr für das Förderprogramm 110 Plätze zur Verfügung, 60 davon in Marl.

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