Mehr Unfälle, Schlafprobleme und ein ungeliebter Mini-Jetlag
In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober werden die Uhren wieder um eine Stunde zurückgestellt. Mit der Zeitumstellung endet die Sommerzeit und es gilt wieder die Mitteleuropäische Zeit, umgangssprachlich auch Winterzeit genannt.
Morgens wird es dann wieder früher hell und abends eher dunkel. Verkehrsexperten warnen vor damit verbundenen Risiken. Da die Abenddämmerung plötzlich bereits am Spätnachmittag beginnt, steige die Unfallgefahr. Autofahrer sollten besonders vorsichtig sein und frühzeitig die Beleuchtung einschalten. Die Gefahr von Wildunfällen sei auf Strecken in oder an Wäldern größer, weil der Berufsverkehr nun in der Dämmerung unterwegs ist.
Auswirkungen der Zeitumstellung
Eine Stunde mehr Schlaf – und trotzdem müde? Die Umstellung auf Winterzeit kann unseren Schlafrhythmus durcheinanderbringen. Für viele kommen Stress, nächtliches Grübeln oder Schlafprobleme noch hinzu.
In der Bevölkerung ist die Zeitumstellung unbeliebt. Viele halten sie laut einer EU-Umfrage für sinnlos und plädieren für die Abschaffung. Die gesundheitlichen Auswirkungen auf den Biorhythmus der Menschen sind mit einem Mini-Jetlag vergleichbar, wie er sich bei einer Flugreise durch mehrere Zeitzonen einstellt.
Info: Marokko hat Sommerzeit abgeschafft
Marokko hat die Sommerzeit im September 2026 abgeschafft und ist zur dauerhaften Normalzeit zurückgekehrt. Zuvor hatten Hunderttausende eine entsprechende Petition unterschrieben – viele Menschen in Marokko hatten darunter gelitten, dass ihr Tag aufgrund der dauerhaften Sommerzeit im Dunkeln begann.
In der EU hält die Diskussion über die Zeitumstellung seit 2018 an. Eine Abstimmung darüber steht bisher aus.

