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Vorsicht, große Mähdrescher unterwegs

Recklinghausen. Mit der Ernte der Wintergerste hat in diesen Tagen auch im Vest Recklinghausen die Getreideernte begonnen. Auf vielen Feldern sind große Mähdrescher im Einsatz. Nach einem trockenen Frühjahr sorgten die Niederschläge der vergangenen Wochen für eine Entspannung der Wasserversorgung. Zusammen mit den warmen Temperaturen im Juni haben sie vielerorts zu einer guten Entwicklung der Bestände beigetragen.

Nach den ersten Eindrücken fällt die Wintergerstenernte auf vielen Betrieben zufriedenstellend aus. Allerdings zeigen sich – je nach Bodenqualität und Wasserversorgung – deutliche Unterschiede bei den Erträgen. Während auf leichteren Standorten die Trockenheit im Frühjahr teilweise Spuren hinterlassen hat, profitieren Betriebe auf besseren Böden von den Regenfällen der vergangenen Wochen.

In den kommenden Wochen werden nach und nach weitere Kulturen wie Weizen, Roggen, Triticale, Hafer, Sommergerste und Raps geerntet. Entscheidend für einen reibungslosen Ablauf bleibt nun eine möglichst trockene und stabile Wetterlage.

Kreisverbandsvorsitzende Regina Böckenhoff weist auf die angespannte Lage in der Landwirtschaft hin. „Trotz der insgesamt positiven Aussichten auf die Ernte bleibt die wirtschaftliche Situation vieler landwirtschaftlicher Betriebe angespannt“, betont Böckenhoff. „Hohe Kosten für Energie, Betriebsmittel und Logistik sowie schwankende Erzeugerpreise belasten die Betriebe weiterhin. Hinzu kommen die Auswirkungen internationaler Krisen und unsicherer Agrarmärkte, die eine verlässliche Planung erschweren.“

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