Werbe hier
Veröffentlicht in

Ein Leben für die Kunst

Veranstaltungen zur Erinnerung an Dr. Anneliese Schröder

Recklinghausen. Am 17. Januar jährt sich der Geburtstag von Dr. Anneliese Schröder zum 100sten Mal. Der Arbeitskreis Recklinghäuser Frauengeschichte hat dieses zum Anlass genommen, in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle, dem Institut für Stadtgeschichte und der Gleichstellungsstelle an ihre Verdienste für das Kunst– und Museumsleben in Recklinghausen zu erinnern. In diesem Zusammenhang werden mehrere Veranstaltungen angeboten.

Die Kunsthistorikerin war von 1953 bis 1987 in der Leitung der Kunsthalle bzw. aller drei Städtischen Museen tätig, zunächst als kommissarische Leiterin, von 1954 bis 1979 als Stellvertreterin und ab 1979 als Direktorin. Auch nach ihrem Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben blieb sie der Kunst– und Kulturszene des Vest Recklinghausen eng verbunden.

Gründerin des Ikonenmuseums

Das Spektrum der Tätigkeiten von Anneliese Schröder war breit angelegt. Das bedeutendste Ereignis ihrer Dienstzeit war nach eigenem Bekunden 1956 die Gründung des Ikonenmuseums. Darüber hinaus hat sie in den Aufbau einer der bedeutendsten Sammlungen für Naive Kunst und in zahlreiche Ausstellungen zu den Ruhrfestspielen ihr Herzblut gesteckt.

Sie wurde für ihre Verdienste um das kulturelle Leben in Recklinghausen 1989 mit dem Vestischen Preis geehrt. 2012 verlieh ihr der Bundespräsident das Bundesverdienstkreuz. Wenngleich sie selber immer sagte, sie habe doch nur ihre Arbeit getan, hat sie sich darüber sehr gefreut. Kurz vor ihrem 90sten Geburtstag ist Anneliese Schröder im Dezember 2013 verstorben.

Werbe hier