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Hüls bekommt ein neues Gesicht

Nach der Neugestaltung der fußläufigen Zone in Hüls wird man auf den Anblick der Arkaden verzichten müssen.

Marl. Die Fußgängerzone in Hüls soll schöner, attraktiver und einladender werden. Einen Ideenwettbewerb hat nun das Landschaftsarchitekturbüro TDB aus Berlin gewonnen. Grüninseln mit Klimabäumen sollen viel Raum zum Spielen, Verweilen und Begegnen bieten. Es wird Platz geschaffen für Auslagen, Außengastronomie-und Veranstaltungsflächen. Ganz wesentlich ist auch, dass künftig auf die Arkaden verzichtet wird. Die schönen Architekturen vieler Gebäude werden wieder sichtbar. Das Erscheinungsbild der Fußgängerzone wird insgesamt bunter.

Die Eingangsbereiche werden durch besondere Elemente betont: im südlichen Bereich durch zwei neue Fontänenfelder und im nördlichen Bereich durch die Statue der Kaiserin Auguste Victoria.

Zur Umgestaltung der Fußgängerzone hatte die Stadt einen landschaftsarchitektonischen Realisierungs-und Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Eine unabhängige Jury kürte das Landschaftsarchitekturbüro TDB Landschaftsarchitektur aus Berlin zum 1. Preisträger.

Dessen Arbeit überzeugte die Jury durch eine grüne und multifunktionale Neugestaltung der Fußgängerzone. Durch locker im Raum verteilte Grüninseln soll eine neue Identität und Atmosphäre von hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden. „Ziel ist es eine zukunftsorientierte Modernisierung und Aufwertung der Fußgängerzone zu schaffen, die sich Marler Bürgerinnen und Bürger bereits so lang gewünscht haben. Dazu zählen sowohl ihre Funktion als Versorgungs-als auch der Freizeitbereich, die der Siegerentwurf gleichermaßen bedenkt“, lobt Bürgermeister Werner Arndt.

Das Konzept ist nach Auffassung der Jury vielleicht sogar ein Vorbild für andere Städte in der Region. Insgesamt hatten sechs Landschaftsarchitekturbüros ihre Entwürfe abgegeben.

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