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Beim Volksparkfest ging es hoch her

Marl. Marl wollte hoch hinaus und blieb dann doch am Boden. Das angekündigte Highlight beim Marler Volksparkfest, ein großer Fesselballon, der aus 30 Meter Höhe den Besuchern einen einzigartigen Blick auf den Volkspark und das Fest ermöglicht hätte, blieb wetterbedingt am Boden. Doch flotte Musik, kulinarische Gaumenfreuden und zahlreiche Aktionen für Klein und Groß sorgten dafür, dass Marls größtes Volksfest am Tag der Deutschen Einheit wieder viel tausend Besucher in den idyllischen Volkspark nach Alt-Marl zog – obwohl es über Marl mehr Wolken, als Sonne gab.

In diesem Jahr erlebte das Marler Volksparkfest bereits seine 28. Auflage und lud unter dem Motto „Umsonst und draußen“ einmal mehr zum Flanieren, Genießen und Erleben ein. Ein attraktives Bühnenprogramm, ein bunter Kunsthandwerkermarkt, die „Allee der Vereine“, oder das Stand-Up-Paddling lockten an die Uferpromenade des Volksparkes, ins Stadt-und Heimatmuseum, ins Guido-Heiland-Bad und ins Volksparkstadion.

Auf Einladung der Mühlradfreunde konnten Besucher im Stadt-und Heimatmuseum die alte Wassermühle von anno 1415 besichtigten und den Müllern beim Mahlen von Getreide und Schrot über die Schulter sehen. In der historischen Schmiede wurde das heiße Eisen bearbeitet, und ein Drechsler zeigte, was alles in alten Holzklötzen steckt (Bilder unten).

Im Heimatmuseum wurde altes Handwerk gezeigt. Fotos: Grone

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