
Bilder: Archivfotos der Ruhrfestspiele 1947 und 1949
Vest. Die Ruhrfestspiele werden in diesem Jahr zum 70. Mal aufgeführt. Grund genug, sich der verwegenen Anfänge und ungewöhnlichen Entstehungsumstände dieses besonderen Festivals zu erinnern.
Zu diesem Anlass ist aus den Bild-und Aktenbeständen des Stadt-und Vestischen Archivs Recklinghausen eine kleine Ausstellung erwachsen, die bis Sonntag, 19. Juni, zu den Öffnungszeiten des Ruhrfestspielhauses in diesem zu sehen ist. Die Ausstellung eröffnet einen authentischen Blick auf die ersten Jahre der Festspiele, in denen sich der kreative Charme des Provisorischen mit den existentiellen Nöten der Nachkriegszeit verband. Erst allmählich etablierten sich die Ruhrfestspiele, die heute nicht mehr in Recklinghausen wegzudenken sind.

Gezeigt werden Fotografien, Plakate, Drucksachen, Aktenstücke und szenische Eindrücke von den ersten Ruhrfestspielen, die unter Lebensumständen und Voraussetzungen entstanden sind, die bei keinem anderen deutschen oder europäischen Theaterfestival zu finden sind.
Zur Ausstellung ist zudem eine farbig bebilderte Broschüre mit dem Titel „Ein Neues ringt sich durch! Die Anfänge der Ruhrfestspiele in Recklinghausen 1946-1948“ erschienen, die im Institut für Stadtgeschichte und im Ruhrfestspielhaus kostenlos zu bekommen ist oder auch digital auf www.recklinghausen.de.

